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Spendenlauf

Verrückte laufen für arme Kinder

Beim Lauf der Verrückten geht es über Felder, Wälder und über den Main

Beim Lauf der Verrückten geht es über Felder, Wälder und über den Main

Teilnehmerrekord beim 25. „Lauf der Verrückten“: 108 Pfadfinder und Wanderfreudige wollen in 24 Stunden 100 Kilometer von Gemünden am Main nach Bad Vilbel laufen und dabei Geld für ein Familienprojekt in Guatemala sammeln.

Am 25. Mai  ist es wieder soweit: Heliand-Pfadfinder und andere Verrückte treffen sich gegen Mitternacht mitten im Spessart, um 100 Kilometer in 24 Stunden zu laufen. Klingt nicht ganz normal, daher nennt sich diese Wanderung auch gleich: „Lauf der Verrückten“.

2018 haben sich so viele Teilnehmer angemeldet wie noch nie: 108 Verrückte wollen die 100 Kilometer von Gemünden am Main bis nach Bad Vilbel zu Fuß zurücklegen. „Der gute Zweck ist uns sehr wichtig, “ erzählt Steffen Hild, einer der Organisatoren. Jeder Teilnehmer ist angehalten, sich Sponsoren zu suchen, die für jeden Kilometer Geld spenden. Damit unterstütz en sie PROCEDI, ein Waisenhaus-Projekt in Guatemala. Im letzten Jahr kamen so mehr als 11.000 Euro zusammen, im Rekordjahr 2016 waren es sogar 14.661 Euro. 

Seit 25 Jahren koordiniert der Kartograph Steffen Hild den Lauf. Es gibt Stationen, an denen sich die Läufer ein- und austragen, detaillierte Karten und Busse, die müde Teilnehmer mitnehmen, falls doch einer mal abspringen sollte. Was laut Hild meistens bei Kilometer 45 vorkommt. „Dann hat man ungefähr die Hälfte geschafft“, erzählt Hild. „Seltsamerweise hatten wir fast immer um die 15 Teilnehmer im Ziel, egal wie viele teilgenommen haben. Letztes Jahr haben aber 40 die ganze Strecke geschafft. Mal sehen, wie es dieses Jahr wird.“ Sein Tipp: Ein vollgeladenes Handy und ein externes Ladegerät einpacken. „Wir geben Karten aus, aber man kann sich auch mit GPS auf dem Handy orientieren.“


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